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Sellerie - sélinon
 
 

   

   
 
Erklärung
 
 
       
   
 
Sellerie von griechisch sélinon ist eine Gattung der Doldenblüter mit ca. 20 Arten die weltweit in gemäßigten Klimazonen, vorwiegend auf der Nordhalbkugel vorkommen. Je nach Art werden die Pflanzen ein-, zwei- oder mehrjährig.

Die echte Sellerie wird seit langem als Heil-, Gewürz- und Gemüsepflanze angebaut. Sellerie hat in allen Teilen ein kräftiges Aroma, welches durch die ätherischen Öle, deren Hauptbestandteil D-Limonen sind, hervorgerufen wird. Im alten Ägypten diente Sellerie auch als Grabbeigabe, bei den Griechen und Römern war Sellerie dem Gott der Unterwelt geweiht. In Europa ist der Echte Sellerie seit dem Jahr 800 bekannt und Blüten und Blätter wurden laut Kräuterbuch des Botanikers Leonhart Fuchs von 1543 als Arznei verwendet.

Im Volksglauben wurde Sellerie eine aphrodisierende, stimmungsaufhellende Wirkung nachgesagt. Echter Sellerie ist zweijährig und kommt vor allem auf Salzböden vor. Er erreicht eine Höhe bis zu einem Meter. Vom Echten Sellerie gibt es drei wichtige Varietäten, bei denen jeweils vorwiegend Blätter, Stängel und Wurzelknollen verwertet werden.
 

 
 Systematik 
Klasse: Dreifurchenpollen-Zweikeimblättrige
Unterklasse: Asternähnliche
Ordnung: Doldenblütlerartige
Familie: Doldenblütler
Unterfamilie: Apioideae
Gattung: Sellerie

   
 
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