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Der Ceylon-Zimtbaum (Cinnamomum verum), der die Quelle des Gewürzes Zimt ist, stammt aus der Familie der
Lorbeergewächse (Lauracae). Das Aroma des Zimtbaumes geht auf das in ihm enthaltene Zimtöl zurück, das zu
75 % aus Zimtaldehyd besteht. Er zeichnet sich durch seine großen, rechteckigen Blätter aus, die im jungen
Stadium leuchtendrot sind und später dunkelgrün mit weißen Blattadern werden.
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Zimt ist eines der ältesten Gewürze, das angeblich schon 3.000 v. Chr. in China als Gewürz verwendet wurde.
Vom 16. bis 18. Jahrhundert galt Zimt in Europa als eines der besonders teuren und kostbaren Gewürze. So
verbrannte der Kaufmann Anton Fugger 1530 die Schuldscheine Karls V. vor dessen Augen in einem Feuer aus
Zimtstangen und demonstrierte damit seinen Reichtum. In einer Studie, die am Forschungszentrum für
Landwirtschaft und Ernährung in Beltsville (USA) durchgeführt wurde, stellten Wissenschaftler fest, dass
selbst geringe Mengen an Zimt im Essen den Blutzuckerspiegel senken. Grund dafür ist der Bestandteil MHCP
(Methylhydroxy-Chalcone-Polymer) im Zimt, der im Experiment ähnlich wie Insulin wirkt und somit die Aufnahme
von Zucker in die Zellen unterstützt. |
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