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Soja ist ein hervorragender Öl- und Eiweißlieferant. Dies machte ihn bereits sehr früh zu einer Kulturpflanze im
Fernen Osten. Die Ursprünge der Sojabohne liegen wahrscheinlich in China, in den Subtropen gibt es rund 10
verschiedene Sojaarten. Gesichert ist ihr Anbau seit über 3000 Jahren (Shang-Dynastie), vermutet wird ein Anbau
bereits rund 3000 v.Chr., wo von einem mystischen Kaiser berichtet wird, der Soja(-Bohnen) kultiviert haben soll. Ein buddhistischer Priester soll um 700 n.Chr. Soja nach Japan gebracht haben. |
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Ende des 16. Jahrhundert gelangten
erste Berichte über Soja nach Europa. Erst 100 Jahre später wurde seine Bedeutung durch einen in Japan tätigen
deutschen Arzt erfaßt, Soja galt damals als Rarität in den botanischen Gärten. In den 20er Jahren dieses Jahrhundert
trat Soja im Westen seinen Siegeszug an.
Soja geht bei frost ein also ist seine Anbaumöglichkeit auf Regionen ohne Frost begrenzt, sehr beliebt ist Soja
in Amerika. Für Vegetarier ist Soja als Eiweißlieferant von sehr großer Bedeutung. Da Soja aus der gleichen Familie
wie Erbsen, Bohnen und Linsen stammt, können sich hier ähnliche Unverträglichkeitserscheinungen einstellen.
Am bekanntesten ist wahrscheinlich die Sojasoße, eigentlich Sojasoßen, da sie sich je nach Zutaten und Zubereitung
sehr stark im Geschmack voneinander unterscheiden können.
Im Fernen Osten gibt es die Miso-Paste, die aus vergorenem Reis und Soja besteht, es gibt das Soja-Öl, die
Soja-Keimlinge, die Soja-Milch, den Tofu und vieles andere mehr. Soja ist auch Bestandteil der Worcester(shire)-Soße.
Aus der fernöstlichen Küche ist Soja nicht wegzudenken, er spielt dort eine wichtige Rolle. Aus der alten Kulturpflanze
ist ein bedeutender Zweig der heutigen Lebensmittelindustrie geworden. |
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