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Westindien ist die Heimat des Pimentbaumes. Die vor der Reife stehenden Früchte werden noch grün geerntet und
getrocknet. Der beste Piment soll aus Jamaika kommen, von dort werden rund 2/3 des Weltbedarfs geliefert. Die
Indianer würzten bereits ihre Schokolade mit Piment. Piment wird auch Nelkenpfeffer oder im englischen allspice genannt. Der Name leitet sich wahrscheinlich vom spanischen pimienta ab, was Pfeffer heißt. Im Französischen kann piment
aber auch Capsicum-Arten umfassen. |
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Dies führt zu einiger Verwirrung. Das Pimentöl soll Blähungen mildern und gegen
Rheumatismus und Neuralgien helfen.
Die ganzen Pimentkörner werden zum Einlegen und Marinieren (Hering) verwendet, gemahlen zu Kuchen, Weihnachtsgebäck,
Suppen, Soßen, Fleisch, Wurst, Limonaden, Obstsalat, Curry und Liköre wie Stonsdorfer, Chartreuse und Benediktiner.
Auch Seife und Papier werden damit parfümiert, das Öl aus den Blättern dient als Grundlage für ein herbes Parfüm. |
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