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Die Heimat des Paprika ist Südamerika, wo die Indianer bereits lange Zeit vor der Entdeckung durch die Europäer
Capsicum-Arten kultivierten. Aus dem Peruanischen Paprika wird die Tabasco-Soße hergestellt und mit ihm typische,
sehr scharfe südamerikanische Speisen wie "Tamal", "Picadillo" und "Chili con carne" gewürzt.
Die Ursprungsart des Capsicum annuum ist heute leider nicht mehr festzustellen, als Heimat vermutet man jedoch
Brasilien, weil dort wilde Capsicum-Arten vorkommen. |
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Die Spanier brachten von ihren Fahrten nach Südamerika einige Früchte mit nach Spanien, und im 16. Jahrhundert
hatten die Capsicum-Arten bereits den Balkan, Afrika und Indien erreicht. In Ungarn, Spanien und Nordamerika ist
Paprikapulver heute weit verbreitet, besonders Ungarn wird mit Paprika verbunden. Das Paprika zu Pulver verarbeitet
wird stammt wahrscheinlich von den Türken. Das Paprikapulver wird aus speziellen Paprikasorten gewonnen.
Die Schärfe variiert je nach Sorte und ob die Kerne und das Innere entfernt wurden. Der Rosenpaprika erhält seine
Schärfe dadurch, daß die ganze Paprikaschote samt Kernen gemahlen wird.
Guter Paprika hat eine rote Farbe, ist der Paprika braun, ist er meist alt und schmeckt schal. Das Capsaicin regt
den Kreislauf an, Gemüsepaprika ist reich an Vitamin C, enthält aber auch z.T. geringe Mengen an Vitamin A, B und
E. Ungarische Gulasch-Arten, Kurzgebratenes, Gemüse, Fondue, Toasts, Tomatenketchup, Wurst (Salami),
Käse und vieles andere wird mit Paprika gewürzt. Wird Paprika zu stark erhitzt, schmeckt er bitter. |
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