| |
|
| |
Kurkuma ist in Südostasien heimisch und inzwischen in den tropischen Gegenden verbreitet. Wahrscheinlich gelangte es
durch arabische Kaufleute nach Europa. Im Mittelalter wurde Kurkuma indischer Safran genannt.
Die innen glänzend orangegelb gefärbten Wurzelstöcke werden gekocht und über mehrere Wochen an der Sonne getrocknet.
Anschließend wird die Haut abgerieben. Im Orient wird Kurkuma in der Regel ganz verkauft, verliert aber durch das
Mahlen kaum an Aroma. In nicht gekochter Form wird Kurkuma als Medizin verwendet. |
|
 |
|
|
Der Name Gelbwurz deutet auf eine Verwendung von Kurkuma hin: Es dient als Färbemittel. Der Farbstoff ist in Fetten
oder Alkohol, aber nicht in Wasser löslich.
Ein Sud aus Kurkuma gilt als verdauungsfördernd, galletreibend, keimtötend und hilfreich bei Magen- und
Nierenerkrankungen. Kurkuma gibt "dem Curry" (dem bei uns verbreitetem Curry) seine leuchtende gelbe Farbe,
es wird auch zum färben von Reis, Senf, Süßspeisen, Butter, Margarine, Käse, Likören
und anderem, zu Essiggemüse, Curries, Fisch, Geflügel, Fleisch, scharfen, hellen Soßen, Rühreiern, Omeletts,
Leber und Krabben. Ferner wird Kurkuma in der Parfümindustrie und zur Herstellung von Textilfarben verwendet. |
|
|