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Kardamom stammt aus Südindien, Ceylon und Malaysia, wird aber in Indien und Guatemala kultiviert. Die Griechen und die
Römer kannten Kardamom schon sehr früh und stellten daraus Parfüm her. Es wurde im 6. Jahrhundert in den königlichen
Gärten von Babylon als Gewürz und Heilmittel angepflanzt. Der Kardamomstrauch wird in Plantagen angebaut, dazu wird der
Wald bis auf wenige Schattenspender abgeholzt. Die Samenkapseln des Kardamomstrauches werden in regelmäßigen Abständen geerntet, da sie nicht zur gleichen Zeit reifen.
Die Samenkapseln werden "unreif", also bevor sie aufspringen, geerntet und in Trockenkammern oder in der Sonne getrocknet. |
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Das eigentliche Gewürz sind die Samen, sie werden aber zuerst in den Kapseln gelassen, damit das Aroma nicht verfliegt.
Das Öl der Samen findet in der Parfümindustrie Verwendung, wie schon bei den alten Römern.
Im Orient wird mit Kardamom auch Kaffee und Tee aromatisiert, besonders der Beduinenekaffee verdankt sein Aroma
Kardamomkapseln, die in die Tülle der Kaffekannen plaziert werden. Typisch ist Kardamom bei Glühwein und Lebkuchen,
in Currygewürz, aber auch in Kuchen, Gebäck, an Fleischgerichten, Pickles, Heringen, Pudding, Soßen, Milchreis,
Apfelkuchen, Wurst, Pasteten und Likören und Whisky. Allerdings werden nur kleine Mengen verwendet. |
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