Cayennepfeffer - Capsicum frutescens
 
 


   
  Cayennepfeffer ist in Südamerika beheimatet, er gehört zusammen mit Paprika in die Gattung der Nachtschattengewächse. Die Indianer kultivierten und züchteten bereits lange vor der Ankunft der Europäer in Südamerika verschiedene Sorten der Gattung. Cayennepfeffer wird durch Mahlen der getrockneten "Chillischoten" (Peperoni) gewonnen. Aus den Chilies wird auch die Chilipaste und die Tabascosoße hergestellt. Chili ist reich an dem scharf schmeckenden Stoff Capsaicin, das noch in einer Verdünnung von 1:100.000 geschmacklich wahrzunehmen ist.  
 
 
Die verschiedenen Capsicum-Arten sind reich an Vitamin C und enthalten auch Vitamin A, bzw. Carotinoide, und Vitamin E. Chilischoten regen den Blutkreislauf an und beugen Erkältungen vor. Bei Magen-Darmproblemen wie Blähungen, Koliken und krämpfen soll Chiilli auch helfen, nur bei offenen Wunden im Magen-Darmbereich ist Chilli nicht zu empfehlen. Cayennepfeffer würzt Fleischgerichte, speziell in die Richtung südamerikanische Gerichte, wie Fisch und Muschelsuppen, scharfe Soßen, aber auch Paprika- und Eiergerichte. Das wohl bekannteste Gericht aus Südamerika das mit Chillies zubereitet wird, ist "Chili con carne".  

   
 
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